Life below Zero - Überleben in Alaska
Di 03.02.2015, 07:55

Jagen, Tauschen, Stehlen

"Life Below Zero" begleitet vier Haushalte in Alaska bei ihrem harten Kampf, den langen, dunklen und eiskalten Winter zu meistern. Manche von ihnen sind einsame Wölfe, andere haben ihre Familien um sich. Eines haben sie jedoch gemeinsam: Ob Schneestürme, gefährliche Raubtiere, menschenfeindliches Terrain oder stark begrenzte Ressourcen - jeder von ihnen muss kräftezehrende Widerstände überwinden, um der Wildnis zu trotzen und bis zum Frühling zu überleben.

Fortsetzung der zehnteiligen Dokumentar- Serie: Sechs sehr unterschiedlichen Menschen müssen sich in der kalten Jahreszeit in verschiedenen Regionen Alaskas gegen eine unwirtliche Natur behaupten.

Sue kommt nach längerer Abwesenheit in ihr Lager hoch im Norden zurück. Sie wohnt hier aktuell alleine, befürchtet aber ungebetene Mitbewohner: Bären. Gut bewaffnet nimmt sie ihre Räumlichkeiten wieder in Besitz. Sie muss feststellen, dass sie keine Bären, sondern menschliche Besucher hatte. Was sich als gefährlicher erweist: Ihr wurde Sprit in großen Mengen entwendet. Um bei -40 Grad über die nächsten Tage hinaus Heizen zu können und Strom zu haben, braucht sie dringend neue Vorräte, koste es, was es wolle. Sie muss Sprit einfliegen lassen.

Auch für Andy wird es teuer, dass Vorräte zur Neige gehen: Seine 25 Schlittenhunde haben Hunger, aber er kann sein Hundefutterdepot nicht erreichen, das Eis und damit die Wege sind zu schlecht. Deswegen muss er sich per Flugzeug beliefern lassen und die hohen Kosten dafür tragen. Zum Glück erlauben die Wetter- und Umweltbedingungen eine problemlose Landung.

Auf die richtigen Wetterbedingungen zur Jagd muss Chip warten, er fühlt sich unterbeschäftigt. Also sucht er sich eine sinnvolle Tätigkeit: Er stellt Fuchsfallen auf; wegen der Tollwutgefahr zahlt die Gemeinde Kopfprämien für erlegte Tiere. Aber seine Fallen bleiben leer. Seine Frau Agnes pflegt verlässlichere Geschäftspraktiken: Sie erläutert die Prinzipien des Tauschhandels, bei dem alle in der Gemeinschaft profitieren.

Auch Erik ist zufrieden: Seine Pirsch verläuft erfolgreich, er kehrt mit schönen Fuchsfellen und bestem Fleisch fürs Abendessen zurück. Sein Plädoyer für Wild und selbsterlegtes Fleisch gibt einen Einblick, warum er sich für ein Leben an diesem extremen Ort entschieden hat.

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