Life below Zero - Überleben in Alaska
Mo 02.02.2015, 07:55

Straße ins Nirgendwo

Chip Hailstone bereitet sein Netz zum Eisfischen in Norrik Alaska vor. © BBC

"Life Below Zero" begleitet vier Haushalte in Alaska bei ihrem harten Kampf, den langen, dunklen und eiskalten Winter zu meistern. Manche von ihnen sind einsame Wölfe, andere haben ihre Familien um sich. Eines haben sie jedoch gemeinsam: Ob Schneestürme, gefährliche Raubtiere, menschenfeindliches Terrain oder stark begrenzte Ressourcen - jeder von ihnen muss kräftezehrende Widerstände überwinden, um der Wildnis zu trotzen und bis zum Frühling zu überleben.

Auftakt einer zehnteiligen Dokumentar- Serie: Sechs sehr unterschiedlichen Menschen müssen sich in der kalten Jahreszeit in verschiedenen Regionen Alaskas gegen eine unwirtliche Natur behaupten.

Den Auftakt bilden die Hailstones. Agnes ist eine Ureinwohnerin vom Stamm der Inupiat, ihr Mann Chip lebt mit ihr und den Kindern nach althergebrachter Weise. Jetzt, zu Anfang des Winters, ist es für die Familie wichtig, Fisch auf Vorrat zu fangen, ohne sich auf brüchigem Eis in Gefahr zu bringen.

Die Tücken von unsicherem Eis beschäftigen auch Andy Bassich, der mit seiner Frau Kate und 25 Schlittenhunden in einer selbsterbauten Idylle am Yukon lebt. Sie sind zu dieser Jahreszeit von der Zivilisation und damit auch von jeder Einkaufsmöglichkeit komplett abgeschnitten, der nächste Ort kann erst dann – und zwar per Schlitten - wieder erreicht werden, wenn das Eis des Yukon sicher trägt.

Erik Salitan, 29 Jahre, ist am Ende seiner Schulzeit nach Alaska gekommen, um möglichst autark in der Wildnis zu leben. Der Jagdführer und Guide wohnt allein mitten im Wald, wir erleben ihn bei der Jagd auf ein Karibu, wobei die Kälte ihm zunächst einen Strich durch die Rechnung macht.

Sue Aikens, Mutter, Großmutter und Zivilisationsflüchtling, befindet sich zu Beginn der Folge noch in Fairbanks, wo ihr Bein operiert wurde. Jetzt ist sie wieder einigermaßen auf dem Damm und möchte möglichst schnell raus aus der Stadt und zurück in die Einsamkeit des Kavik-Camps, das hoch im Norden in der North Slope-Region liegt. Allerdings besteht die Gefahr, dass es sich dort möglicherweise Eindringlinge wie Bären gemütlich gemacht haben. Zunächst aber erweist es sich als gar nicht so einfach, zurück nach Kavik zu gelangen, denn der Flieger, der Sue absetzen soll, hat eine Panne, die Aktion Heimreise muss verschoben werden. 

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