24 - Live Another Day

"24 - Live Another Day": Interview mit Yvonne Strahovski

"Es ist eine ganz andere Art von Serie"

Was hat die Schauspielerin Yvonne Strahovski eigentlich mit ihrer Rolle Kate Morgan in "24 - Live Another Day" gemeinsam? Das und vieles mehr erfahrt ihr in dem Interview mit der Darstellerin der Kultserie. 

Was gefällt Ihnen an der Rolle der Kate Morgen?

"Es gefällt mir, dass wir Kate an einem Tiefpunkt ihres Lebens kennenlernen, dass bei ihr gerade nicht alles rund läuft. Sie wurde in ihrem Job degradiert, zu ihren beruflichen Problemen kommen persönliche Probleme dazu. Ihr Mann wurde als Spion entlarvt, der Regierungsgeheimnisse an ein anderes Land verkauft hat. Die schwierige Zeit, die Kate zu diesem Zeitpunkt durchgemacht hat, war ein guter Punkt, an dem ich ansetzen und mich weiterentwickeln konnte. '24: Live Another Day'  ist ungeschönt und sehr real gefilmt, was dich dazu zwingt, auch sehr real zu spielen. Nicht nur schauspielerisch, auch körperlich sollte es echt wirken. Ich wollte nicht, dass Kate total in Schale geworfen wird. Ich wollte ein sehr dezentes Make-Up, die Kleidung sollte realistisch aussehen, nichts Ausgefallenes, einfach etwas, das sie auch im Alltag tragen würde. So konnte ich mich ganz auf die Darstellung einzelner Szenen konzentrieren, und das fasziniert mich an dieser Rolle."

Hatten Sie Bedenken, bei einer solch renommierten Serie mitzuspielen?

"Mir war zunächst etwas Bange, dass ich eine CIA-Agentin spielen sollte, da ich auch schon in 'Chuck' eine ähnliche Rolle gespielt habe. Bei 'Chuck' als Dramedy-Serie lag der Fokus auf komischen Elementen, die Figur der Sarah Walker war etwas spielerischer, etwas alberner angelegt als Kate Morgan. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich über irgendeine Szene bei '24: Live Another Day' gelacht habe. Es ist eine ganz andere Art von Serie, so einzigartig. Deswegen ist sie auch so bekannt."

Wie viel Yvonne Strahovski steckt in der Rolle der Kate Morgan?

"Kate ist gut darin, ihren Instinkten zu folgen, auch wenn sie sich dessen nicht immer bewusst ist. Für manche Zuschauer mag Vieles vielleicht etwas drastisch erscheinen, wenn sie aus dem Bauch heraus entscheidet. Doch das Bauchgefühl ist jedem in die Wiege gelegt und ein sehr wichtiger Teil des Lebens. Damit kann ich mich sehr gut identifizieren."

Welchen Herausforderungen standen Sie bei "24: Live Another Day" gegenüber, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit denen bei "Dexter" oder "Chuck" vergleichen?  

"Ich denke, es hängt viel damit zusammen, wie '24: Live Another Day' umgesetzt wurde. Die Kameras sind immer in Bewegung. Vor diesen Kameras kannst du nicht lügen. Sie sind in jedem Moment ganz nah an dir dran. Ich musste viele Sachen machen, die ich vorher noch nie gespielt habe, weder im Fernsehen, im Film oder im Theater. Es ist immer großartig, wenn ich ein Skript und bestimmte Szenen lese und denke, wow, das wird eine Herausforderung für mich."

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