Flames: Geschmack ist alles

Grillen in Australien

Grillen im aussie Style - ein Land, zwei Kulturen

In Queensland begibt sich der österreichische Koch Michael auf die Suche nach seinen Zutaten für das australische Barbecue: Krokodil, Känguru, Rinderfilet und Emu-Würstchen kommen in den Einkaufskorb.

Grillen im "aboriginal Style"

Für das traditionelle Barbecue braucht man nicht einmal einkaufen gehen: Ein richtiger Aborigine geht nach traditioneller Art im seichten Wasser fischen. Zwar sind für uns manche Fischarten nicht gerade als Speisefisch bekannt, einen richtigen Ureinwohner stört das aber weniger.

Damit das zarte Stachelrochen-Fleisch nicht verbrennt, wird es in die Rinde des Eukalyptus-Baumes eingewickelt. Salz und andere Gewürze sind durch das schmackhafte Aroma der Rinde nicht mehr notwendig. Gegrillt wird traditionell im Erdloch direkt am Strand. Während man 30 Minuten die schöne Aussicht genießen kann, wird der Rochen langsam gar. Einfach fantastisch!

Grillen im "modern Style"

Die wenigsten Australier gehen selbst fischen und benutzen Erdlöcher, um ihr Fleisch zu grillen - sie haben es gerne einfach: Ein bisschen Fleisch, eine fertige Soße und viel Bier. Das ist das perfekte "Barbie". Doch ab und zu kommen auch Leckereien wie Krokodilspieße, Kängururumpsteak und ganz besonderes Rinderfilet auf den Grill. Außerdem dürfen niemals Emu-Würstchen fehlen! Doch wann ist der Grill heiß genug?

Einfach die Hand drüber halten und diesen Spruch aufsagen: "Barbecue one, barbecue two, barbecue three - Aua!" Wenn das "Aua!" kommt, ist der Grill bereit für den Einsatz! Verfeinert wird mit Chutney und nachgetrunken mit Bier.

Enjoy your meal!

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