Flames: Geschmack ist alles

In vier Schritten zum perfekten Braten

Saftig, lecker und kross: So sollte ein perfekter Schweinebraten sein! Damit der auch wirklich gelingt, haben wir die wichtigsten Schritte für euch zusammen gefasst.

1. Schritt: Das richtige Fleisch

Für den perfekten Schweinebraten eignet sich am besten Fleisch vom Schweinebauch. Dieser garantiert wegen des hohen Fettanteils sowohl im Fleisch als auch auf der Haut einen saftigen Braten und eine krosse Kruste. Tipp zum Einschneiden der Kruste: Den Braten vorher kurz 15- 20 min in die Gefriertruhe legen, damit man die feste Struktur hinterher besser einschneiden kann. Wichtig ist, dass man wirklich nur die Haut in 1 cm breite Streifen einschneidet und nicht das Fleisch selbst, da sonst der Braten zu trocken wird.

2. Schritt: Das Braten

Der Profi rät beim Braten zu einem tiefen Bräter, Topf oder einer schweren Eisenpfanne. Wichtig ist, dass er einen hohen Rand hat, damit sowohl Fleischsaft als auch Soße aufgefangen werden. Der Profi schnibbelt auch Gemüse für den Braten: Zwiebeln, Karotten, Sellerie und Lauch runden nämlich den Geschmack der Soße ab. Auch Apfelstücke empfiehlt der Profi für eine angenehme Süße im Fleisch. In diesem zweiten Schritt wird das Fleisch ordentlich mit Salz gewürzt. Auf diesem Gemüsebeet kommt das Fleisch nun für 3 1/2 Stunden bei ca. 150 Grad in den Ofen.

3. Schritt: Die Beilagen

Der Profi empfiehlt als Beilage einen Krautsalat. Hierfür wird Weißkohl klein geschnitten, Essig, Öl, Salz und Pfeffer dazu gegeben, gut durchgemischt und ziehen gelassen.

Was natürlich auch nicht fehlen darf, sind die Kartoffel-Knödel: Die gekochten Kartoffel werden durch eine Presse gedrückt und mit etwas Mehl und Eigelb gemischt. Das Salz wird erst in das kochende Wasser gegeben und nicht schon in den Teig. Für 10 Minuten lässt man die Knödel im Wasser ziehen.

4. Schritt: Die perfekte Kruste

Wichtig: Die Kruste selbst darf nicht gewürzt werden, sondern alles um den Braten herum inklusive dem Gemüse. Pfeffer, Majoran und frisch gemahlenen Kümmel zum Braten geben. Zu guter Letzt gibt der Kochprofi noch einen Schluck Weißbier dazu. Den Krustenbraten niemals mit Soße übergießen, da dieser sonst nur an Knusprigkeit verliert.
Die letzte halbe Stunde den Braten bei Oberhitze backen. An der Kruste und am Klang der Kruste kann man erkennen ob das Fleisch fertig ist. Tipp: Mit einer Fleischgabel kann man ins Fleisch stechen und sie wieder herausziehen. Ist der Braten fertig, bewegt der sich der Braten kaum. Damit die Kruste beim Schneide nicht abfällt, rät der Profi dazu, den Braten auf die Krusten-Seite zum Schneiden. Die Soße beim Anrichten nur über das Fleisch und nicht über die Kruste gießen.

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4 Schritte zum perfekten Braten

Hier geht es um echte Hausmannskost und die Fragen: wie gelingt der perfekte Schweinebraten und wie wird die Kruste so richtig schön knusprig und vor allem saftig? Spitzenkoch Jeremias Rietzler hat die Antworten!

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