Flames: Geschmack ist alles

Was muss ein guter Grill alles können?

Wir machen den Test mit drei verschiedenen Grills!

Zum Vergleich stehen ein 10 Euro Grill, ein 90 Euro Grill und ein 270 Euro teurer Grill.

Aufbau und Stabilität

Der günstige Grill fällt nach dem Aufbau fast wieder in alle Teile zusammen. Die Schrauben sind sehr klein und das Material allgemein sehr instabil. Knapp 9 Minuten dauert es, bis der Grill steht. Wie lange er steht hängt wohl davon ab, wann und ob ein Fußball geflogen kommt. Denn das würde den instabilen Grill sofort umwerfen.

Der Mittelklasse-Grill bietet im Vergleich stabileren Halt. Er ist auch viel schneller aufgebaut. In 5 Minuten und 48 Sekunden steht er wie eine Eins. Auch den Fußball-Test übersteht er mit Bravour.

Das Luxusmodell für 270 Euro ist eine große Herausforderung. Mehr als 20 Teile müssen montiert werden! Jedoch hat er auch viele Extras, die bei den anderen Grills fehlen: zum Beispiel Räder und Temperaturregler. Gut 30 Minuten später steht der Luxusgrill. Und ein Fußball kann dem Männermodell gar nichts anhaben! Nicht einmal einen Millimeter bewegt er sich beim Aufprall!

Aufheizzeit

Damit das Fleisch die gewünschte Garstufe erreicht, muss der Grill über 300 Grad heiß werden. Nach 15 Minuten anheizen machen wir den Test: Welcher der drei Grills hat das beste Ergebnis? Bei dem Luxusmodell und dem Mittelklassegrill ist die Kohle genau richtig, um nun das Fleisch aufzulegen. Beim Billiggrill das Gegenteil: Das Aschebild ist sehr ungleichmäßig. Doch woran liegt das? Sowohl der teure Grill, als auch der mittelpreisige besitzen einen Temperaturregler. Durch ihn kommt von unten Luft an die Kohle, wodurch sie schneller heiß wird.

Die Methode

Der Grill sollte einen Trichter und eine Fettauffangschale besitzen, damit man indirekt grillen kann. Das indirekte Grillen ist nicht nur gesünder, sondern auch das Fleisch schmeckt viel besser. Beim Billiggrill ist das nicht gewährleistet. Wieder überzeugen der Mittelklasse- und der Luxusgrill.

Die Reinigung

Nach dem Grillen kommt erst einmal die Arbeit. Jeder kennt es - es dauert ewig, bis der Rost wieder sauber ist. Mit einer Messingbürste kann man die Reinigung beschleunigen. Und was tun mit der Asche? Ein guter Grill besitzt einen Aschetopf. Bei den getesteten Modellen hatte sowohl der Luxus-, als auch der Mittelklassegrill einen Aschetopf eingebaut. Nur der Billiggrill muss kopfüber ausgeschüttet werden.

Und nun: Auf geht's an den Rost!

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