Monster Rides USA

Glossar

Hier findet ihr von A bis Z alle Monster Rides USA Begriffe.

A                                                                                                                              

Airtime In einigen Fahrfiguren wie z.B. einem Camelback gibt es Momente mit negativen G-Kräften. Während dieser Phasen werden die Fahrgäste aus den Sitzen gehoben – sie erleben Airtime. Man unterscheidet zwischen Floating Airtime (die sich langsam auf- und abbaut) und Ejector Airtime, die durch einen schnellen Anstieg der G-Kräfte gekennzeichnet ist.
Airtime-Hügel Hügel in Form einer Parabel, auf dem negative G-Kräfte wirken, die Fahrgäste also abheben.

B                                                                                                                             

Backbone Die meisten Achterbahnen haben in ihrem Schieneprofil einen sogenannten Backbone, auf dem sich die quer angebrachten Ties befinden. An diesen sind dann die beiden Fahrrohre befestigt. Der Backbone ist entweder eckig (z.B. bei B&M-Bahnen) oder rund (bei Arrow, Vekoma oder einigen Intamin-Bahnen). Ein anderes mögliches Schienenprofil besteht aus einem Gitterwerk.
Banking Die Querneigung der Schiene. Eine Kurve, die eine Neigung von mehr als 90° besitzt, nennt man „Overbanked Turn“.
Blockbremse

Bremsstrecke, bei der der Zug während der Fahrt abgebremst wird. Sie dient einerseits dazu, vor starken Fahrfiguren die Geschwindigkeit zu reduzieren, und andererseits zur Kapazitätserhöhung. Da die Züge in der Blockbremse komplett angehalten werden können, teilen sie die Bahn in mehrere Blöcke. Pro Block kann sich ein Zug aufhalten. Verlässt also ein Zug die erste Blockbremse, kann der nächste den Lifthill verlassen usw. Kommt es zu einem Zwischenfall, werden alle Züge in der nächsten Blockbremse gestoppt. Auch Züge, die sich auf dem Lifthill befinden, können angehalten werden.

Auch wenn die Blockbremsen Vorteile bieten, werden sie von Fans meist als Spaßbremse angesehen.

Bobbahn Anstatt auf Schienen fahren die Züge bei einer Bobbahn in einer Rinne, in der sie frei schwingen können. Dadurch entsteht ein einzigartiges Fahrgefühl, und jede Fahrt ist anders. Waren Bobbahnen früher aus Holz gebaut, besitzen die neueren Modelle Stahl-Rinnen (bis auf Flying Turns in Knoebels).
Bolliger & Mabillard / B&M Ein Hersteller aus der Schweiz, der verschiedene Typen von Stahlachterbahnen anbietet. B&M-Bahnen zeichnen sich durch die besondere Laufruhe aus, die u.a. durch perfekt berechnete Tracks gewährleistet wird. Dadurch haben B&M-Bahnen allerdings auch den Ruf, Aggressivität vermissen zu lassen. B&M wird daher (und aufgrund der meist höheren Kosten für eine Bahn) als der „Rolls Royce“ unter den Achterbahnherstellern bezeichnet. Neben normalen Sit-Down-Coastern, die es sitzend, floorless und standing gibt, bietet B&M auch Flying-, Inverted- und Wing-Coaster an und hat 2015 erstmals einen LSM-Antrieb eingesetzt.
Bunny Hop Kleine, flache Airtime-Hügel.

C                                                                                                                             

Camelback Ein meist langgezogener Hügel, der überwiegend schnell durchfahren wird. Dadurch gibt es Momente negativer G-Kräfte, man spricht dabei von Floating-Airtime.
Corkscrew (Korkenzieher) Ein auseinandergezogener Looping, die Schiene wickelt sich um einen imaginären Zylinder.

D                                                                                                                              

Dip Kleine Abfahrt, also quasi ein halber Hügel.
Dive Coaster / Dive Machine Der Dive Coaster ist ein Bahn-Typ der Herstellers B&M, von dem es weltweit 7 Stück gibt. Charakteristisch sind der vertikale Drop und die breiten Wagen. Vor dem Drop wird der Zug am höchsten Punkt in einem Winkel von ca. 45° angehalten oder zumindest stark verlangsamt, bevor er senkrecht nach unten fährt. Die ersten Dive Coaster waren 1998 „Oblivion“ in Alton Towers und 2000 „G5“ in Taiwan, erst 2005 kamen mit SheiKra und anderen weitere hinzu. Neben den großen Dive Coastern mit überbreiten Schienen gibt es mittlerweile auch ein kleineres Modell, das die normal breiten Schienen nutzt (z.B. „Krake“ im Heide Park).
Dive Loop Das Gegenteil vom Immelmann. Nach einer Auffahrt in eine halbe Zero-g-Roll schließt sich ein halber Abwärts-Looping an.
Drop Tower

Freifall-Turm. Die Gondel(n) werden über eine Seilwinde langsam am Turm hochgezogen. Der Motor dafür befindet sich meist an der Turmspitze. Geführt werden die Gondeln an Schienen oder über Räder an der Konstruktion. An den Seilen hängt/hängen die Aufnehmer, die in die Gondel(n) eingeklinkt werden. Oben angekommen, werde die Gondeln ausgeklinkt und fallen im freien Fall nach unten. Ab einer gewissen Höhe beginnen die Magnetbremsen. Berührungsfrei werden die Gondeln per Induktion abgebremst.

Varianten der Drop-Tower sind z.B. die Giant-Drops und Gyro-Drops von Intamin. Shot-and-Drop-Tower (wie z.B. von S&S) sind keine Drop-Tower im klassischen Sinn.

E                                                                                                                              

 

 

F                                                                                                                              

First Drop Die erste Abfahrt vom Lifthill, auf der der Zug Geschwindigkeit aufnimmt.
Floorless Sit-Down-Coaster von B&M (also mit dem Zug auf der Schiene), bei denen die Wagen keinen Boden haben. Dadurch hängen die Beine in der Luft, was das Gefühl der Freiheit erhöht. Floorless-Züge gibt es entweder bei normalen Bahnen (mit 4 Sitzen nebeneinander) als auch bei Dive Coastern mit 6 bis 10 Sitzen nebeneinander. Um das Einsteigen bei Floorless-Zügen zu ermöglichen, gibt es in der Station einen hydraulisch absenkbaren Boden.
Flying Coaster Eine Bahn, bei der die Passagiere unter der Schiene hängen und damit ein flugähnliches Gefühl erleben.

G                                                                                                                             

Giant Drop Varition des Drop-Towers von Intamin. Dabei sitzen die Fahrgäste in einzelnen Gondeln. Diese können z.B. mit normalen Sitzen ausgerüstet sein. Es gibt aber auch Giant Drops, bei denen die Gondeln keinen Boden haben (die Gäste also quasi im Freien sitzen), oder bei denen die Gäste stehen. Außerdem haben einige Giant-Drops sogenannte Tilt-Mechanismen, bei denen die Sitze ein wenig gekippt werden, um das Freifall-Erlebnis zu verstärken.
Great Coasters International, GCI Hersteller von Holzachterbahnen, die durch besonders verschlungene Tracks, extreme Fahrfiguren und die selbstentwickelten Millennium Flyer-Züge einen sehr guten Ruf besitzt.
Greyout / Blackout Bei hohen Belastungen z.B. bei engen Kurvenfahrten, kann es zum Greyout kommen. Entscheidend für das körperliche Empfinden und Wohlbehagen ist die Zeitdauer der Belastung. Wirken derartig hohe Vertikalkräfte zu lange auf den Organismus, so wird das Blut in Richtung der Füße gedrückt, die feinen Äderchen in den Augen werden nicht mehr durchblutet und es kommt zum Tunnelblick. Dieser Zustand ist eine Vorstufe eines Blackout oder gar der Bewusstlosigkeit. Letztere setzt bei einem normalen Menschen bei rund 3-4g Dauerbelastung nach etwa zehn oder mehr Sekunden ein.
Gyro-Drop Drop-Tower (meist von Intamin), bei denen die Gäste nicht in einzelnen Gondeln sitzen, sondern die Sitze (bis zu 56) an einer kreisförmigen Gondel rund um den Turm angebracht sind. Bei einigen Gyro-Drop-Tower wird die Gondel bei der Auffahrt gedreht.

H                                                                                                                             

Hydraulic Launch (Katapultstart) Eine Abschusstechnik von Intamin. In großen Zylindern befindet sich Stickstoff. Mit Pumpen wird kontinuierlich Öl gegen den Stickstoff in die Zylinder gedrückt, bis sich ein Druck von bis zu 300 bar aufgebaut hat. Wenn die Ventile geöffnet werden, schießt das Öl in bis zu 36 Hydraulikmotoren, die gemeinsam eine große Winde antreiben. Auf dieser wird ein Seil aufgewickelt, an dem (analog zum Kabellift) ein Catchcar hängt, das den Zug mitnimmt. Mit diesem Antrieb sind Geschwindigkeiten bis weit über 200 km/h möglich, die in wenigen Sekunden erreicht werden. Im Gegensatz zum stromfressenden LIM/LSM-Antrieb wird verhältnismäßig wenig Strom für die Pumpen benötigt; außerdem wird die gespeicherte Energie sehr viel schneller freigesetzt. Der große Nachteil ist die enorme mechanische Komplexität.

I                                                                                                                               

Immelmann Eine Fahrfigur, die an ein Kunstflugmanöver angelehnt ist. Der Zug fährt zuerst aufwärts durch einen halben Looping und dann durch eine halbe Zero-g-Roll.
Inline Twist Drehung um die Schiene, die nur bei Inverted Coastern, Flying Coastern und Bahnen, bei denen man neben der Schiene sitzt, eingesetzt wird.
Intamin Hersteller aus der Schweiz, der neben Stahlachterbahnen mit diversen Antrieben auch Holzachterbahnen, Freifalltürme und Wasser-Attraktionen im Portfolio anbietet. Intamin hat z.B. den Hydraulic Launch eingeführt.
Inverted Coaster / Inverter Achterbahn, bei der die Wagen unter der Schiene fahren. Vorläufer der Inverter waren die Suspended Coaster, bei der die Wagen frei schwingen können. Bei modernen Invertern sind die Wagen nicht schwingend angebracht, so dass diverse Fahrfiguren möglich sind. Bekanntester Hersteller von Invertern ist B&M.

 

 

J                                                                                                                              

 

 

K                                                                                                                             

 

 

L                                                                                                                              

Lapbar Rückhaltesystem, das nur aus einem Bügel besteht, der auf den Oberschenkeln (bei B&M) oder maximal bis zum Bauchbereich anliegt. Das Gegenteil davon sind Over-the-shoulder restraints.
Lifthill Normale Achterbahnen besitzen meist am Anfang der Fahrt den sogenannten „Lifthill“. Das ist der höchste Hügel der Bahn, auf den der Zug gezogen wird. Als Antrieb dienen dabei in der Regel eine Kette oder ein Seil. Indem der Zug auf den Lifthill gezogen wird, wird ihm sogenannte potentielle Energie zugeführt. Fährt der Zug dann über den „First Drop“ hinunter, wandelt sich die potentielle in kinetische Energie um – der Zug wird beschleunigt und fährt den Rest der Strecke aus eigener Kraft.
LIM / LSM

Das Grundprinzip eines Wechselstrom-Elektromotors ist wie folgt: Eine ringförmig angeordnete Spule, der Stator, erzeugt ein wanderndes Magnetfeld. Dafür besteht der Stator aus einem Eisenkern mit einer darum gewickelten Spule, die, wenn Strom durch sie fließt, durch Induktion ein Magnetfeld erzeugt. Durch die unterschiedliche Polarität des Stromes bewegt sich das Magnetfeld. Innerhalb des Stators sitzt der Läufer, der von dem Magnetfeld mitgezogen wird und dadurch rotiert.

 

Ist der Stator nicht mehr kreisförmig, sondern längs einer Ebene ausgerichtet, wird der Läufer vom durch den Stator wandernden Magnetfeld mitgezogen – er bewegt sich in der Ebene vorwärts. Aus dem Elektromotor wird so ein Linearmotor.

 

Beim „Linear Induction Motor“ werden längs der Katapultstrecke mehrere Statoren installiert. Am Zug befindet sich der Läufer, meist ein Aluminium- oder Kupferschwert, das durch einen Luftspalt zwischen den Statoren gezogen wird. Wird nun an die Statoren ein Wechselstrom angelegt, entsteht ein sich längs der Strecke bewegendes Magnetfeld, abhängig von der Frequenz des Stromes. Dieses Feld induziert im Läufer eine elektrische Spannung, die wiederum ein Magnetfeld erzeugt. Durch dieses Feld wird der Läufer – und damit der Zug – von dem durch die Statoren wandernden Magnetfeld mitgenommen. Das Magnetfeld muss sich dabei mit steigender Geschwindigkeit bewegen.

 

Da der Wirkungsgrad beim LIM nicht sehr hoch ist, tauscht man beim LSM (Linear Synchronous Motor) den einfachen Läufer gegen einen Permanentmagneten aus. Damit wird der Zug zwar schwerer, aber der Leistungsverlust durch den Umweg über das induzierte Magnetfeld entfällt. Neben dem höheren Wirkungsgrad ist die geringere nötige Anzahl an Statoren ein Vorteil. Allerdings muss die Ansteuerung der Statoren sehr viel genauer sein.

 

LIM- bzw. LSM-Antriebe haben eine Grenze, denn da eine Verdoppelung der Geschwindigkeit eine Vervierfachung der Energie bedeutet, sind hohe Geschwindigkeiten nicht sinnvoll – hier sind hydraulische Antriebe sehr viel besser zu skalieren.

 

 

M                                                                                                                             

 

 

N                                                                                                                             

Near-Miss Ein vermeintliches Hindernis, das so nah an die Bahn herangebaut ist, das es für die Fahrgäste so aussieht, als würde es zu einer Kollision kommen.
Non-Inverted Loop Ein Looping ohne Überschlag. Im oberen Bereich des Loopings, in dem der Zug normalerweise auf dem Kopf steht, befindet sich eine Schraube. Wird diese durchfahren, befindet sich der Zug genau im Scheitelpunkt des Loopings in der Horizontalen. Der erste dieser Loopings wurde bei Speed Monster im norwegischen Tusenfryd gebaut, so dass er manchmal auch als „Norwegian Loop“ bezeichnet wird.

O                                                                                                                             

Over-the-shoulder restraints (Schulterbügel)

Bügel, die über den Schultern der Fahrgäste anliegen. Gibt es auch in Verbindung mit Lapbars. Normalerweise werden Bahnen mit Inversionen mit Otsr ausgestattet, damit die Fahrgäste in Figuren mit starken Seitenkräften sicher fixiert sind.

Neuere Ostr haben zusätzlich Westen (besonders Wing- und Flying-Coaster von B&M) integriert, die das einengende Gefühl etwas mindern sollen.

Overbanked Turn Wenn eine Schiene in einer Kurve um mehr als 90°, aber nicht mehr als 180° geneigt ist, spricht man von einem Overbanked Turn. Sobald die Neigung mehr als 180° beträgt, gilt die Figur als eine Inversion.

P                                                                                                                              

Pretzel-Loop Bei Flying-Coastern genutzte Figur, bei der die Fahrgäste bei der Ein- und Ausfahrt auf dem Bauch liegend unter der Schiene hängen, während sie im tiefsten Punkt auf den Rücken gedrecht werden. In der Seitenansicht sieht diese Figur wie eine Brezel aus. Der Überschlag der Passagiere geschieht durch die liegend Figur nach vorne, was ansonsten nur mit 4th-Dimension-Coastern möglich ist. Die G-Kräfte dabei sind recht groß.

 

Q                                                                                                                             

 

 

R                                                                                                                             

 

 

S                                                                                                                              

Schulterbügel s. Over-the-shoulder restraints
Shoot’n’drop -Tower Drop-Tower, bei denen die Gondeln permanent über ein Seil geführt werden. Dadurch sind auch schnelle Aufwärtsbewegungen möglich. Der Fall ist allerdings kein echter Freefall und kann sogar schneller als der freie Fall erfolgen.
Shoot the Chutes Variante der Wildwasserbahn mit breiten Booten und einer hohen Abfahrt.
Shot’n Drop Eine Turm-Attraktion von S&S, die auch „Space Shot“ genannt wird. In der Turmstruktur befinden sich große Drucktanks, in denen kontinuierlich Druck aufgebaut wird. Mit diesem wird, wenn er entlassen wird, ein Pneumatik-Kolben angetrieben, an dem wiederum über Seile die Gondel hängt. Sie wird dadurch nach oben geschossen. Anschließend fällt die Gondel nach unten und zieht damit den Kolben wieder in die Ausgangsposition. Dabei wird die Luft stoßweise aus dem Kolben entlassen, so dass die Gondel sich in sanften Auf- und Abbewegungen wieder in die Ursprungs-Position begibt. Da die Gondel durchgehend an Seilen hängt und damit quasi angetrieben wird, sind Shot’n Drop-Tower keine Freifalltürme im engeren Sinne.
Side friction wheels Die seitlichen Räder der Fahrwerke, die dafür sorgen, dass die Züge in der Spur bleiben.
Splashzone Bereich, in dem die Schienen durch einen Betonkanal fahren, der rundherum von Wasser umgeben ist. Aufnehmer an den Zügen tauchen in das Wasser und ziehen eine Fontäne hinter sich her.
Stadium Seating Um den Fahrgästen einen besseren Blick zu bieten, werden beim Stadium Seating die hinteren Sitzreihen etwas erhöht.
Station fly through Eine Fahrfigur, die GCI (Great Coasters International) auf ihren Holzachterbahnen einsetzt. Mitten in der Bahn führt der Track erhöht durch die Station, d.h. die wartenden Gäste sehen den Zug durch die Station rasen.
Stengel Dive Ein Airtime-Hügel, bei dem die Schiene deutlich mehr als 90° zur Seite geneigt ist. Wurde das erste Mal bei Goliath in Walibi Holland verbaut und geht auf Werner Stengel zurück.
Strata-Coaster (auch Teracoaster) Achterbahnen, die einen Rundkurs besitzen und über 400 Fuß (121,92 m) hoch sind. Aktuell gibt es weltweit nur zwei Strata-Coaster.

 

T                                                                                                                              

Top Hat Eine Figur, die hauptsächlich bei Launch-Coastern eingesetzt wird. Ein Top Hat besitzt eine steile, meist senkrechte Auffahrt, einen langsam durchfahrenen Scheitelpunkt und eine bis zu senkrechte Abfahrt. Eine Top Hats besitzen bei der Auf- und/oder Abfahrt noch Drehungen.
Track Mit Track bezeichnet man den gesamten Schienenstrang vom Anfang bis zum Ende.

 

U                                                                                                                             

Up stop wheels Die unteren Räder der Fahrwerke, die dafür sorgen, dass der Zug auch bei negativen vertikalen Belastungen den Track nicht verlässt.

 

 

V                                                                                                                              

 

 

W                                                                                                                             

Wirbelstrombremse

Um einen Zug oder eine Gondel mit einer Wirbelstrombremse abzubremsen, sind zwei Komponenten notwendig: ein Bremsschwert und Permanentmagnete. Gleiten die Bremsschwerter durch die Permanentmagnete, wird in die Schwerter ein Strom induziert, der wiederum ein Magnetfeld zur Folge hat. Dieses tritt mit dem Permanent-Magnetfeld in Wechselwirkung und bremst das Fahrzeug ab. Je schneller das Fahrzeug ist, desto größer ist die Bremswirkung. Der Vorteil ist eine kräftige und trotzdem sanfte Abbremsung sowie das Fehlen von beweglichen Teilen. Wirbelstrombremsen funktionieren ohne Strom und sind daher auch bei Stromausfall voll funktionsfähig.

Bei schnellen Attraktionen befinden sich die Bremsschwerter an der Schiene oder dem Turm und die Magnete am Fahrzeug.

 

 

X                                                                                                                              

 

 

Y                                                                                                                              

 

 

Z                                                                                                                              

Zero-g-Roll Eine Inversion, in der der Körper schwerelos ist, also 0g erfährt. Sie entspricht in ihrer Form einer Wurfparabel, bei der allerdings im Scheitelpunkt zusätzlich eine Drehung um 360° um die Längsachse erfolgt.

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