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Ghost in the Shell

Darum geht's bei "Ghost in the Shell: Arise"

24.12.2018 • 22:30

Die Zukunft gehört den Menschenmaschinen. In der "Ghost in the Shell"-Reihe und den Filmen haben wir alle Menschen ein "Cyberbrain" mit Implantaten und sind vernetzt. Die Serie "Arise" erzählt die Vorgeschichte zu dem, was im bahnbrechenden ersten Film geschah.

Major Motoko Kusanagi ist fast vollständig Maschine, sie kann sich nicht mal dran erinnern, je einen Körper aus Fleisch und Blut gehabt zu haben. Menschlich ist sie aber trotzdem – andere völlig cyborgisierte Menschen finden sie sogar seltsam, weil sie noch in einem Bett schläft, Essen zu sich nimmt und Beziehungen eingeht. Sie wird gerufen, wenn es hart auf hart kommt. Denn die neue Technik ermöglicht neue Verbrechen, Cyberverbrechen. Dogar der menschliche Geist kann jetzt gehackt werden. Kusanagi und ihre Truppe jagen solche Hacker.

Die Cyberhacks werden immer raffinierter, so dass sie die Wahrnehmung, ja auch die Erinnerungen ihrer Ziele manipulieren können. Nicht mal sich selbst, wenn sogar Erinnerungen manipuliert werden können. Im Grunde kann Kusanagi nicht mal sich selbst trauen, wenn sie den Verbrechern nachspionert. Da führt zu Fragen wie: Was ist der Mensch? Ist ernur der Ghost in einer schützenden Hülle? Kann auch die Hülle, die Shell, können auch Maschinen einen Ghost entwickeln? „Ghost in the Shell“ ist action- und philosophiegeladen und stellt zwischen Explosionen die ganz großen Fragen. Klassischer Cyberpunk eben.

Wir zeigen die fünfteilige "Arise"-Serie in deutscher Fassung (ger dub) am 24. und 25. Dezember um 22:25 Uhr und den abschließenden Film "Ghost in the Shell: The New Movie" am 26. Dezember um 20:15. Die Serie und den Film findet ihr danach kostenlos online im Stream