One Piece

Die Frau, die einst Piraten hasste

Nami – One Piece

Nami hat in ihren jungen Jahren bereits eine bewegte Geschichte hinter sich und ist eigentlich alles andere als gut auf Piraten zu sprechen. Trotzdem schließt sie sich der Strohhut-Bande an, um ihren eigenen Traum zu verwirklichen: Sie möchte eines Tages die perfekte Weltkarte zeichnen – und wie ließe sich die Welt wohl besser erkunden und kartographieren als vom Wasser aus?

Namis Persönlichkeit: Die Vernunft hat das Kommando

In der Serie One Piece kann Nami eigentlich als sehr ausgeglichen und vernünftig charakterisiert werden. Wie auch ihre Freunde Ruffy und Lorenor Zorro wird sie von einem Traum angetrieben, der ihr Kraft und Mut verleiht. Schon als kleines Mädchen war Nami fasziniert von Karten und dem Thema Navigation und daran hat sich bis heute nichts geändert. Für ihr ehrgeiziges Ziel, einmal eine perfekte Weltkarte zu zeichnen, nimmt sie einiges in Kauf. Dazu gehören vor allem auch die verschiedenen Eskapaden mit den männlichen Mitgliedern der Strohhut-Bande. Diese treiben sie manchmal regelrecht zur Weißglut und wenn Nami emotional wird, kann das gewaltige Ausmaße annehmen. Echte Gefühle hat Nami auch für ihre Ziehmutter Bellemere, deren Leben von Piratenhand ausgelöscht wurde. Darüber hinaus liebt Nami vor allem zwei Dinge: Orangen und Geld. Gerade, wenn es um Finanzielles geht, kann die junge Frau mit den orangefarbenen Haaren schon mal die Beherrschung sowie auch den Sinn für die Realität verlieren. Grundsätzlich ist sie aber eine sehr verlässliche Kameradin, wenn sie auch manchmal ein klein wenig zum Egoismus neigt.

Namis Fähigkeiten: Das Wetter als Wunderwaffe

Wer beim Thema One Piece an Nami denkt, dem kommt wohl nicht automatisch große körperliche Stärke in den Sinn. Diese Eigenschaften sind eher Monkey D. Ruffy und Lorenor Zorro vorbehalten. Trotzdem ist Nami alles andere als schwach oder in Kämpfen als unbeteiligte Zuschauerin zu bezeichnen. Zwar zieht sie es vor, Kampfhandlungen dank klugem Köpfchen aus dem Weg zu gehen, aber wenn es sich nicht vermeiden lässt, dann weiß auch Nami sich zur Wehr zu setzen. Dabei vertraut sie vor allem auf den Klima-Taktstock, eine Erfindung von Lysop, mit deren Hilfe sie unter anderem Wind und Elektrizität gegen ihre Gegner einsetzen kann. Sie ist folglich alles andere als schwach und wehrlos. Trotzdem liegen Namis tatsächliche Fähigkeiten eher in anderen Bereichen: So schafft sie es dank ihrer navigatorischen Gabe immer wieder, die Strohhut-Bande sicher und unbeschadet an ihr Ziel zu bringen. Sie erweist sich außerdem als besonders geschickte Diebin, was ihr auch den Spitznamen „diebische Katze“ eingebracht hat.

Die Vergangenheit: Große Liebe und großes Leid

Nami verlor ihre Eltern schon im Säuglingsalter und wurde kurz darauf gemeinsam mit ihrer Schwester Nojiko von Bellemere aufgenommen. Zwischen der Frau und den Mädchen entwickelte sich eine starke emotionale Beziehung, die sich von einer gewöhnlichen Mutter-Tochter-Bindung nicht unterscheiden ließ. Bellemere war eine sehr arme Frau, was Nami nicht nur dazu veranlasste, ein paar diebische Geschicke zu entwickeln, sondern später auch zu einer Tragödie führte: Als die Arlong-Bande von Bellemere Schutzgeld forderte und diese nicht bezahlen konnte, erschoss Arlong die Ziehmutter vor den Augen von Nami und ihrer Schwester. Dieses Erlebnis hat Nami bis heute noch nicht komplett verwunden und auch auf ihrer Fahrt zu See denkt sie immer wieder an Bellemere und ihre eigene Vergangenheit zurück.

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