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Beeindruckende Bilder: So sehen Farbenblinde die Welt

08.03.2017 • 17:45

Viele Menschen, die nicht farbenblind sind, fragen sich wie diese die Welt sehen. Mit diesen Fotos bekommt ihr einen Einblick.

„Farbenblind“, was heißt das denn genau? Es ist doch schon so schwer genug, sich vorzustellen, was genau im Kopf des Gegenüber für Bilder entstehen. Eine Seite im Netz will helfen, die Welt mal kurz so zu sehen, wie Farbenblinde und Farbenfehlsichtige sie sehen.

„Farbenblindheit“ ist nämlich ein Wort, das wir oft falsch verwenden. Es gibt tatsächlich Menschen, die im engen Sinn „farbenblind“ sind, die also Farben lediglich als Abstufungen von Grau wahrnehmen. Viel häufiger aber sind verschiedene Formen von Farbenfehlsichtigkeit. Hier fällt es den betroffenen schwerer, einzelne Farben oder Farbschattierungen voneinander zu unterscheiden als Normalsehenden. Das bekannteste (und häufigste) Beispiel ist hier die Rot-Grün Schwäche.

Verantwortlich für das Phänomen sind die Sehzellen auf der Netzhaut des Auges. Zwei Arten von Zellen teilen sich im menschlichen Auge die Arbeit: Die Stäbchen erkennen Helligkeitsunterschiede, die Zapfen Farbunterschiede. Es gibt zapfen, die Blau erkennen, Zapfen für Grün und Zapfen für Rot. Bei Farbblindheit fehlen die Zapfen ganz, bei den Farbschwächen sind bestimmte Arten von Zapfen schwächer ausgeprägt.