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Der One-Night-Stand hat ausgedient

Ein One Night Stand ist eine klare Sache: Man lernt sich flüchtig kennen, hat Sex und geht danach wieder seiner Wege. Doch mittlerweile entscheiden sich immer mehr Menschen für eine andere Form des unkomplizierten Vergnügens.

28.07.2017 08:00 | 1:23 Min | © Wochit

One-Night-Stands – einmal ist (fast) keinmal

Ein One-Night-Stand kann etwas sehr Schönes und vor allem Aufregendes sein. Man hat ein einmaliges sexuelles Abenteuer mit einer Person, die man vielleicht wenige Stunden zuvor zum ersten Mal kennengelernt hat. Ob bei einem Drink in einer Bar oder beim Tanzen in der Disco - knisternde Spannung sollte spätestens hier aufkommen, damit klar ist: heute steht Sex auf dem Programm. Ist man dann zusammen im Bett, geht es heiß her. Zumindest sollte es das, denn man kann ganz entspannt und hemmungslos die ganze Sache angehen. Schließlich weiß man im besten Falle bereits, dass es bei einer Nacht bleiben wird.

Der Abgang – einmalig und doch unvergessen

Wer es bei einer einmaligen Nacht belassen möchte, der sollte dies auch ganz klar signalisieren. Zum Beispiel sollte man keinesfalls bei einem One-Night-Stand übernachten, wenn es wirklich nur etwas Einmaliges ist. Wichtig dabei: Vergesst nichts, wenn ihr die Wohnung verlasst, sonst seht ihr vermutlich nicht nur die Frau, sondern auch eure Uhr oder euer Lieblings-Shirt womöglich nie wieder. Übrigens: Der Abgang sollte immer mit Stil erfolgen! Wer sich für eine unvergessene Nacht bedankt, bevor er zur Tür hinausgeht, der bleibt auch eher unvergessen. Wer sich wortlos zur Tür hinausschleicht, der wird keinen bleibenden Eindruck hinterlassen - zumindest keinen guten.  

Several-Night-Stands – mehrmals ist besser

Wer sich auf einen One-Night-Stand einlässt, der weiß also in der Regel, was ihn erwartet. Es geht nur um Sex. In letzter Zeit geht der Trend allerdings vermehrt zu Several-Night-Stands. Das bedeutet, dass aus einem einmaligen Erlebnis ein regelmäßiges wird. Der vermeintliche Vorteil liegt auf der Hand: Die Verpflichtungen einer Beziehung fallen weg. Jeder Partner ist nach wie vor nicht an die andere Person gebunden. Somit scheinen Several-Night-Stands perfekt in unsere heutige Zeit mit Dating-Apps und unverbindlichen Kontakten zu passen.

Multiple One-Night-Stands – mehr als nur Sex

Was auf den ersten Blick perfekt klingt, birgt diverse Gefahren. Es mag verlockend klingen, Several-Night-Stands zu haben, immerhin bekommt man Sex ohne den ganzen Beziehungsstress. Doch im Gegensatz zum One-Night-Stand ist die Wahrscheinlichkeit sehr viel höher, dass ein Partner plötzlich mehr empfindet. Wenn zwei Menschen sich regelmäßig treffen und mit der Zeit immer besser kennenlernen, ist es klar, dass sich auch eher Gefühle entwickeln können. Warum Autorin Maria Yagoda den Several-Night-Stands deshalb sehr skeptisch gegenübersteht, seht ihr in unserem Video.

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