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Gefährliche Mückenart breitet sich in Deutschland aus

Mückenstiche sind lästig. Sie jucken, schwellen an und allergische Reaktionen machen alles nur noch schlimmer. Doch jetzt ist eine Mückenart in Deutschland auf dem Vormarsch, die sogar richtig gefährlich werden kann. Alle Details gibt's im Clip.

09.07.2017 08:00 | 1:21 Min | © Wochit

Mückenstiche rufen eine allergische Reaktion hervor

Der Sommer könnte so schön sein – wenn, ja wenn es diese kleinen blutsaugenden Viecher nicht gäbe. Die Rede ist natürlich von Mücken. Vor allem am Abend, wenn wir nach einem harten Arbeitstag die milden Temperaturen noch ein wenig genießen wollen, schlagen oder vielmehr stechen sie zu. Oder noch schlimmer: Wenn wir uns gerade hingelegt haben, hören wir das typische Mückensummen und wissen schon, dass wir am nächsten Morgen mit dem einen oder anderen Stich aufwachen werden. Die gemeine Stechmücke durchdringt mit ihrem Saugrüssel unsere Haut und zapft uns Blut ab. Die Folge ist für die meisten Menschen ein juckender roter Punkt auf der Haut, man spricht dabei von einer allergischen Reaktion. Der Grund: Beim Absaugen spritzt die Stechmücke Proteine in die Saugstelle, um eine Gerinnung des Blutes zu verhindern. An der Einstichstelle entsteht nach wenigen Stunden eine sogenannte Quaddel. Diese entstehen, wenn der Körper Histamin ausschüttet und zu einer Wassereinlagerung in der oberen Haut führt. Besonders schmerzhaft ist dies für die meisten Menschen nicht – es sei denn, sie reagieren besonders allergisch auf Mückenstiche. Dann kann die Schwellung sehr viel ausgeprägter sein und es dauert deutlich länger, bis der Stich wieder abheilt.

Der Stich der Kriebelmücke kann lebensgefährlich sein

Allein in Europa sind über 100 Mückenarten beheimaten, von denen fast alle auch in unseren Breitengraden zu finden sind. Die meisten von ihnen verursachen bei Menschen nur die oben beschriebenen Symptome. Seit einiger Zeit breitet sich allerdings eine Mückenart hierzulande aus, die sehr viel gefährlicher ist. Die Rede ist von der Kriebelmücke. Diese ähnelt in ihrem Aussehen eher einer Fliege und wird von den meisten Menschen nicht als Mücke erkannt. Es ist allerdings ratsam zu wissen, wie sie aussieht. Der Grund: Der Stich einer Kriebelmücke ist nicht nur schmerzhafter als von einer Stechmücke, er kann auch ernste Folgen haben. Häufig treten beispielsweise Blutergüsse auf. Durch die toxischen Stoffe, die in beim Stich in den menschlichen Körper injiziert werden, können aber auch eitrige Entzündungen und sogar eine Lymphangitis auftreten, also eine Blutvergiftung. Auch Unwohlsein, Fieber und Übelkeit können nach dem Stich einer Kriebelmücke auftreten. Wer nach einem Stich eine auffallend große Schwellung bemerkt, sollte daher vorsichtshalber einen Arzt seines Vertrauens aufsuchen, um den Stich untersuchen zu lassen.

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