Kasalla nehmen weiter Fahrt auf - Bildquelle: Ben Wolf© Ben Wolf

„Es gibt in Köln Dutzende Bands, die Mundart spielen und davon leben können, das glaubt einem ja anderswo keiner, wenn man das erzählt“, wundert sich Sänger und Songwriter Bastian Campmann, der Kasalla 2011 zusammen mit Ex-Peilomat-Gitarrist Florian Peil ins Leben rief. Und fürwahr: eine derart lebendige, aktive und wirtschaftlich erfolgreiche Mundart-Szene im Grenzbereich zu Rock und Pop ist in anderen bundesdeutschen Ballungsräumen kaum vorstellbar.

Kasalla zählen unter anderem aufgrund des durchschlagenden Erfolgs ihres allerersten Songs „Pirate“, der zu einem der meistgespielten Songs der Karnevalssession 2011/2012 wurde, nicht nur während des Karnevals zu den meistgebuchten Acts – das komplette Jahr hindurch geben die fünf Musiker im Umkreis von hundert Kilometern jedes Wochenende (ausverkaufte) Konzerte. Im September 2017 erschien mit „Mer Sin Eins“ (in einer Starwatch TV Kooperation) das vierte Studioalbum der Band. Es ist der Follow-Up zum Longplayer „Stadt met K“, der im Februar 2015 erschien und Platz zwölf der Offiziellen Deutschen Charts erreichte. Mit „Mer Sin Eins“ gelang es der Band erstmalig in die Top-Ten der Deutschen Albumcharts einzusteigen. Das Album schaffte es dabei sogar auf Platz 5.

„Mer Sin Eins“ ist das dabei bis dato längste und umfangreichste Werk – stolze achtzehn Songs umfasst das Tracklisting. Wie bereits bei den Vorgängern steht auch bei „Mer Sin Eins“ einmal mehr die musikalische Vielfalt im Fokus. Souverän und mit spielerischer Leichtigkeit bewegt sich die Band zwischen den Genres Chanson, Folk, Elektro und Funk. „Unser Kerngeschäft ist und bleibt aber natürlich auch bei dieser Platte Rock", betont Keyboarder Ena Schwiers. Und natürlich die kölsche Sprache. Der Dialekt. Der ist der rote Faden, der alles zusammenhält.

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