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Bei dem Produzenten-Trio Team Belgien war Jan schon immer für die catchy Refrains und das Schreiben der Gesangsparts zuständig. Für die Demoaufnahmen sang er all die Hits selbst, die sie zusammen für Acts wie Kerstin Ott, Helene Fischer, Michelle, Gestört aber Geil und Stereoact geschrieben haben. Das hörten dann all die wichtigen Labelmenschen und Jans Vertraute – und zogen irgendwann den richtigen Schluss: Als Jan PerDu veröffentlichte er seine Debütsingle „Ich kann es nicht allein“. Die, anders als der Titel behauptet, das Gegenteil bewies. Zumindest stimmlich. In Sachen Produktion und Songwriting waren und sind weiterhin seine Jungs von Team Belgien dabei. Es folgte „Bock auf Sommer“, ein veritabler Sommer-Hit, das melancholische „Wie früher“ und weitere Lieder, die immer wieder eine neue Facette von ihm zeigten.

Das gilt auch für „Uber“, das natürlich nach dem bekannten Fahrtenvermittlungsdienst benannt ist. Jan PerDu nimmt diese Alltagssituation, um sich an eine vergangene Liebe zu erinnern. Während die Stadt vorbeizieht, sitzt er allein im Uber, hört den gemeinsamen Song auf Dauerschleife und überlegt: „Steige ein ins Uber. Fahr übern Ku’damm. Warum sind wir nicht mehr zusammen?“

Eine perfekte Nummer für den Herbst, wo man eben nicht mehr auf das Mietfahrrad oder den Elektroroller steigt, sondern lieber ein Uber kommen lässt. Produziert von Kraans de Lutin klingt das ganze nach internationalem High-End-Pop, während das Songwriting von Jan wieder gekonnt auf die deutsche Seele zielt und wirklich alle abholt, die mal einen Hardbreak in der großen Stadt gefühlt haben.