- Bildquelle: Hideaki Sorachi/GINTAMA the Movie © Hideaki Sorachi/GINTAMA the Movie

Was wäre, wenn vor hundert Jahren nicht die Amerikaner in den Hafen Edo eingelaufen und das lange verschlossene Japan gezwungen hätten, sich zu öffnen, sondern Außerirdische? Dann wären wir in der Welt Gintama. Dort kamen Ende des 19. Jahrhunderts die Amanto, die Himmelsmenschen, und machten sich auf der Erde, gerade in Japan breit. Nach einem kurzen Krieg knickte das Shogunat ein, und seither haben die Amanto die Macht.

Gintama 1
© Hideaki Sorachi/GINTAMA the Movie

Raumschiffe und Schwerter

Die Welt von Gintama ist so eine wilde Mischung aus alt und neu: Die Leute tragen Kimonos aus zum Teil modernen Materialien. So manches behäbig aussehende Holzschiff kann fliegen, Telefon gibt es sowieso, aber Briefe schreibt man noch mit Pinsel und Tusche. Manga und Anime gibt übrigens auch, offenbar auch unsere beliebten Serien. Und Gintoki, der Held von Gintama ist ein großer Fan (besonders von Bleach).

Gintoki Sakata möchte nach Sitte der alten Samurai leben, was in dieser Mischmaschwelt eh schon etwas schwierig ist. Außerdem sind echte Schwerter für normale Bürger verboten, weswegen er sich mit einem hölzernen behilft, das er dafür aber meisterlich einsetzt. Zusammen mit seinen Freunden Shinpachi und Kagura betreibt er die Alles-Agentur Yorozuya, die wie der Name sagt, wirklich alle Aufträge annimmt. So sind Abenteuer garantiert.

Vom weißen Dämon zum Freelancer

Gintama 2
© Hideaki Sorachi/GINTAMA the Movie

Den Krieg gegen die Amanto - da nannte er sich noch Shiroyasha, weißer Dämon - hat er hinter sich gelassen und lebt nun etwas verplant und verbummelt in Edo, wie Japans Hauptstadt immer noch heißt. Er ist vielleicht nicht der großartigste Held aller Zeiten, er trinkt, spielt, hat meistens Schulden und zahlt selten Miete - aber ein wahnsinnig guter Kerl, und außerdem nicht kleinzukriegen. Hauptsache, er hat seine Lieblingsanimezeitschrift.

Weiß Gintoki, dass er in einem Anime lebt? "Gintama" ist jedenfalls voller Anspielungen und Parodien auf die Klassiker der Manga-Welt von Dragonball bis Evangelion. Und Gintoki meckert gerne herum, wenn sich die Geschichte nicht so entwickelt, wie er es für richtig hält. Zusammen mit seiner Fähigkeit, aus allem ein Wortspiel zu machen (oder alles zu missverstehen) wird jedes noch so ernste Abenteuer zu einem Wirbelsturm des Irrsinns.

Die Gintama-Filme:

Wir zeigen die beiden Gintama-Filme am 16. und am 23. Februar in deutscher Erstausstrahlung um 20:15 Uhr. Im ersten Film erhält er den Auftrag, ein Schwert namens Benizakura wiederzufinden, das viel mehr ist als nur eine gut geschmiedete Klinge und das, in falschen Händen, die Welt ins Unglück stürzen könne. Ins Unglück gestürzt ist die Welt schon im zweiten Film - da verschlägt es Gintoki in eine apokalyptische Zukunft. Um sie zu verhindern, muss er ganz an den Anfang seiner eigenen Geschichte zurückkehren, zum Krieg gegen die Amanto.

Die Filme könnt ihr jeweils 14 Tage nach der Ausstrahlung kostenlos online streamen.

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