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DIE GRÜNDUNG

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Der Erfolg des Filmes "Nausicaä aus dem Tal der Winde" von Hayao Miyazaki aus dem Jahr 1984 führte dazu, dass seine Produktionsfirma 1985 das Studio Ghibli gründete. Miyazaki übernahm dort mit Isao Takahata und Toshio Suzuki die Verantwortung. Bereits ein Jahr später, also 1986, erschien mit "Das Schloss im Himmel" die erste Ghibli-Produktion, der bislang 22 weitere Filme folgten.

DAS GENIE

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Regisseur und Drehbuchautor Hayao Miyazaki erstellte in der Vergangenheit die Storyboards für viele seiner Filme selbst. Da die Produktion zumeist begann, bevor diese fertiggestellt wurden, wusste nur er, wie seine Werke enden würden. Nach dem Erfolg des Filmes "Prinzessin Mononoke" trat Miyazaki 1997 als Regisseur zurück, um jüngeren Talenten Platz zu machen. Nur vier Jahre später feierte er sein Comeback. Auch der Eintritt in den vollständigen Ruhestand im Jahr 2013 war nur von kurzer Dauer. 2017 gab Miyazaki die Arbeit an einem neuen Film bekannt. 

DIE ARBEIT

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Während die meisten Anime in der Branche mittlerweile durch Computeranimationen entstehen, ist der Einsatz von Computern im Studio Ghibli eine Seltenheit. Überwiegend werden noch klassische Animationstechniken wie das Abfotografieren handgezeichneter Folien angewendet. 

DIE MOTIVE

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Die meisten Filme thematisieren den Gegensatz zwischen technisierter Moderne und traditioneller Kultur. Besonders die Umweltzerstörung spielt eine wichtige Rolle. Hayao Miyazakis Ziel ist es dabei, seinen Zuschauern zu vermitteln, dass der Mensch ein Problem im Ökosystem darstellt. Miyazaki gilt außerdem als Fan von Luftschiffen und Flugmaschinen, die in vielen seiner Filme vorkommen. Sogar der Name des Produktionsstudios Ghibli geht unter anderem anderem auf das italienische Transport- und Aufklärungsflugzeug "Caproni Ca.309 Ghibli" zurück. 

DIE ERFOLGE

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Sieben Ghibli-Streifen gehören zu den 15 umsatzstärksten Anime-Filmen aller Zeiten. "Chihiros Reise ins Zauberland" ist der am meisten ausgezeichnete Trickfilm aller Zeiten und bekam 2003 als erstes nicht-englischsprachiges Werk einen Oscar für den besten Animationsfilm. 2006 folgte eine weitere Oscar-Nominierung für "Das wandelnde Schloss".