- Bildquelle: Syun Matsuena Shogakukan / KenIchi Project TV Tokyo © Syun Matsuena Shogakukan / KenIchi Project TV Tokyo

Welche unterschiedlichen Kampfarten kommen in der Serie vor?

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Kenichi wird im Ryōzanpaku-Dojo aufgrund seiner vielen Gegner in zahlreichen Kampfkünsten unterrichtet, die sich teilweise erheblich voneinander unterscheiden. Abgesehen von ein paar unorthodoxen „Grapschattacken“ sind die meisten Tipps seiner Meister auch wie aus dem Lehrbuch. Er lernt traditionelle und moderne Techniken, die zur Selbstverteidigung, zum Angriff, aber auch zur Steigerung der Fitness und psychischen Stärke gedacht sind. Dabei stellt er sich sowohl auf bewaffnete als auch unbewaffnete Gegner ein.

Mit der Zeit entwickelt Kenichi aufgrund seines weitreichenden Wissens einen ganz eigenen Stil, der die unterschiedlichen Kampfsportarten miteinander verbindet und vermischt. Weil seine Gegner überwiegend mit unfairen Mitteln kämpfen, muss er seine moralischen Bedenken über Bord werfen und selbst zu Taktiken greifen, die bei den meisten professionellen Wettkämpfen verboten sind. Sein Kampfstil ist deshalb mit dem der Vollkontaktkampfsportart „Mixed Martial Arts“ vergleichbar.

Welche speziellen Kampfkünste erwarten dich?

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Zu Beginn „trainiert“ Kenichi in einem Karateclub und wird dort von den anwesenden Mitgliedern gemobbt, obwohl er sich händeringend bemüht, von diesen akzeptiert zu werden. Historisch lässt sich die Karatekunst bis ins Okinawa des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen. Dabei werden vor allem Schlag-, Stoß-, Tritt- und Fußfegetechniken zusammen mit der körperlichen Kondition und Abhärtung trainiert.

Damit sich Kenichi gegen die Karatekämpfer wehren kann, erlernt er im Dojo die japanische Selbstverteidigungstechnik Jiu Jitsu, die gerne auch zur vergleichsweise friedlichen Lösung von Konflikten verwendet wird. Die Kampfkunst stärkt Charakter und Selbstbewusstsein und eignet sich für Anfänger, da diese nicht viel Kraft aufwenden müssen. Stattdessen wird ein Großteil der Kraft des Angreifers gegen diesen selbst verwendet. Praktisch, oder?

Da ein guter Kämpfer sich aber nicht nur auf die Defensive verlassen kann und der Angriff bekanntlich auch die beste Verteidigung ist, bringt Kensei Ma Kenichi die Kampftechnik Hohou bei, die der realen chinesischen Kampfkunst Baguazhang entlehnt ist. Bei dieser reagiert man mit der offenen Hand auf Fauststöße und andere Fausttechniken und holt im selben Atemzug zum Gegenschlag aus.

Shio Sakaki ist zudem davon überzeugt, dass der erste Angriff immer der wichtigste sei und legt deshalb bei Kenichis Training viel Wert auf die Schnelligkeit der Handbewegungen. Dies bezeichnet er als Shurite, was er dem Begriff Nahate entgegensetzt, der vor allem die bloße physische Stärke und das Gewicht eines Karatekämpfers beschreibt.

Wer aber der beste Kämpfer der Welt werden will, sollte auch eine gewisse physische Stärke erreichen. Aus diesem Grund stellt Apachai Hopachai Kenichi den thailändischen Nationalsport Muay Thai vor, der als gefährlichste Kampfsportart der Welt gilt. Dieser beinhaltet kraftvolle Ellenbogen- und Knieschläge, die zumeist die Schienbeine, Oberschenkel, den Rippenbereich und Kopf des Gegners treffen sollen und zum Töten „super“ seien, wie Apachai glaubhaft versichert.

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Aber keine Sorge: Mit der richtigen Balance verliert der Gegner durch diese Technik vielleicht auch nur das Kurzzeitgedächtnis und freut sich wie Kenichi unbesorgt auf die nächste Lehrstunde. In dieser wird ihm der Lowkick nähergebracht – eine Beintechnik, mit der der Anwender den Oberschenkel oder die Wade seines Gegners mit seinem Bein angreifen kann, um diesen aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Bevor ihr aber bei so vielen Fachbegriffen ins Taumeln kommt, wollen wir es erst einmal mit den bereits erklärten Techniken bewenden lassen. So viel sei aber verraten: Im Verlauf der Serie warten auf euch noch viele weitere reale und spannende Kampftechniken.

Was du nicht vergessen darfst

Bei aller Technikschulung muss eines beachtet werden: Auch der stärkste Kämpfer braucht einmal etwas Abwechslung und muss sich entspannen. Vielleicht hast du ja genauso wie Kenichi einen „grünen Daumen“ oder du lernst auf der Straße jemanden kennen, der euch (wie Miu) einfach „umhaut“. Wenn du jedoch gar nicht vom Kämpfen ablassen kannst, dann wären vielleicht auch noch die Serien wie Goblin Slayer, Boruto und Fairy Tail etwas für dich – allesamt verfügbar auf deinem stets für Animes kämpfenden Sender ProSieben MAXX.