Das Kult-Anime Detektiv Conan auf ProSieben MAXX

Conan Edogawa sieht aus wie ein Grundschüler. Tatsächlich ist er Shin'ichi Kudo, der 17-jährige Meisterdetektiv Japans, der von zwei Verbrechern der Schwarzen Organisation vergiftet wurde. Er starb zwar nicht, entwickelte sich aber körperlich zum Kind zurück. Im Kopf ist er aber weiter der brillante Ermittler von einst und so stürzt er sich weiterhin auf geheimnisvolle Mordfälle. Die löst er meist für den nicht ganz so erfolgreichen Privatdetektiv Kogoro Mori, der als "schlafender Detektiv" plötzlich in ganz Japan bekannt ist. Aber nur so kann Shin'ichi sein kleines Geheimnis bewahren und seinem eigentlichen Ziel nachgehen: Den "Männern in Schwarz" das Handwerk zu legen und ein Gegenmittel zu erhalten, damit er wieder in sein altes Leben zurückkehren kann!

Wie viele Folgen Detektiv Conan gibt es?

Bereits seit 1996 gibt es die Anime-Serie "Detektiv Conan" – also seit fast 25 Jahren. In Deutschland mussten die Fans des kleinen Meisterdetektivs ein wenig länger warten, bis sie die erste Folge "Die tödliche Perlenkette" zu sehen bekamen. 2002 flimmerte Conan hierzulande erstmals über die Bildschirme und nach 333 Folge war vorerst Schluss. Im Oktober 2018 zeigte ProSieben MAXX erstmals 100 neue Folgen auf deutsch – und weitere werden folgen, denn mittlerweile gibt es fast 1.000 Folgen.


Was sind Filler-Episoden bei Detektiv Conan?

Die Anime-Serie "Detektiv Conan" beruht auf dem gleichnamigen Manga. Doch nicht alle Folgen basieren auch auf den Vorlagen von Conan-Schöpfer Gosho Aoyama. Es gibt Episoden, die nicht im Manga existieren, diese werden Filler-Episoden genannt. Es handelt sich hierbei um eigenständige Storys der Anime-Produzenten oder den Short Storys von "Detektiv Conan", die nicht zum eigentlichen Kanon des Mangas gehören. Die erste Filler-Episode war übrigens Folge 8 "Tod am Valentinstag".


Woher kommt der Name Conan Edogawa?

Der Name Conan Edogawa setzt sich aus Arthur Conan Doyle und Ranpo Edogawa zusammen. Ersterer ist ein britischer Schriftsteller, der die bekannte Detektivfigur Sherlock Holmes erfunden hat, und von dem Shin'ichi ein großer Fan ist. Ranpo Edogawa ist ein japanischer Autor, der als Begründer des modernen japanischen Kriminalromans gilt und unter anderem den Detektiv Akechi Kogoro kreiert hat – nach dem Kogoro Mori benannt ist.


Wie viele Detektiv Conan Filme gibt es?

Aktuell gibt es 23 Kinofilme der "Detektiv Conan"-Reihe und auf ProSieben MAXX sind bereits 21 davon zu sehen gewesen. Der erste mit dem Titel "Der tickende Wolkenkratzer" kam in Japan bereits 1997 in die Kinos, in Deutschland erst zehn Jahre später. Im April 2020 wird das 24. Abenteuer mit dem Titel "Hiiro no Dangan" (zu Deutsch: Die scharlachrote Kugel) auf der Kinoleinwand zu sehen sein – zumindest in Japan. Wann er hierzulande anläuft, ist derzeit noch nicht bekannt.


Quiz und Ratespaß

Wenn du nach den ganzen Folgen und der Filmreihe des Anime immer noch nicht genug bekommen hast, dann bleibt dir auf ProSieben MAXX immer noch das Detektiv Conan Quiz! Zeige, was du wirklich über deine Lieblingsanime-Serie weißt und wie gut du über die Charaktere informiert bist.

Die Story der Anime-Serie

Der vielleicht größte Meisterdetektiv der Welt ist winzig klein: Conan Edogawa heißt er und er geht noch zur Grundschule. Besser gesagt: Er geht wieder zur Grundschule. Conan ist eigentlich 17 Jahre alt und heißt Shin'ichi Kudo. Als junges Genie half Shin'ichi der Polizei Tokios regelmäßig bei verzwickten Mordermittlungen - bis er zufällig der "Schwarzen Organisation" über den Weg lief. Zwei Gangster der Organisation überwältigten ihn und flößten ihm ein Gift ein, das ihn ohne Spuren zu hinterlassen töten sollte.

Shin'ichi aber hatte Glück im Unglück. Das Gift verjüngte ihn lediglich. Also nahm er die Identität eines harmlosen Grundschülers an. Seinen Namen bastelte er sich aus denen seiner Lieblings-Krimiautoren: Sir Athur Conan Doyle, der Erfinder von Sherlock Holmes lieferte seinen Vornamen und der japanische Schriftsteller Edogawa Rampo den Nachnamen. Sein Freund, Professor Agasa gab ihn als entfernten Verwandten aus und brachte ihn bei Ran Mori unter - Shin'ichis Freundin.

Der Detektiv, der seine Fälle im Schlaf löst

Conan ist nicht besonders glücklich damit, sich nun ständig vor seiner Freundin verstellen zu müssen, doch einen großen Vorteil hat die Sache: Rans Vater Kogoro Mori ist Privatdetektiv. Ein ziemlich schlechter zwar - aber immerhin. Ihm heftet sich Conan an die Fersen, um so weiter an Kriminalfälle ranzukommen und vielleicht irgendwann eine Spur zur Schwarzen Organisation zu finden. Zwei Erfindungen Agasas erweisen sich als sehr hilfreich: ein Stimmentransposer, versteckt in einer roten Anzugsfliege und ein Narkosechronometer, also eine Uhr, die Betäubungspfeile verschießt.

Mit den Betäubungspfeilen setzt er Kogoro regelmäßig außer Gefecht, wenn dieser sich in falschen Schlussfolgerungen zu verrennen droht. Mit durch den Transposer verstellter Stimme löst er dann an dessen Stelle den Fall. So erwirbt sich Kogoro bald den Ruf eines Genies, der seine Fälle im Schlaf löst. Conan kommt das gelegen, denn nun wird Kogoro auch zu den richtig fiesen Fällen hinzugezogen, wenn die Polizei Hilfe braucht.

Die Detective Boys

In der Schule versucht Conan, für sich zu bleiben. Das gelingt ihm allerdings nicht, denn Mitschülerin Ayumi und ihre zwei Freunde Genta und Mitsuhiko haben es sich in den Kopf gesetzt, dass Conan ihr Freund werden muss. Die drei verstehen sich sowieso schon als Spürnasen und nennen sich die "Detective Boys". Also sind sie bereit, Conan als Junior in ihre Reihen aufzunehmen. Ein Vorschlag, der den ja eigentlich ausgewachsenen Detektiv eher verstimmt. Doch was sich Ayumi in den Kopf gesetzt hat, wird gemacht. Und so traben auch oft Conans drei Freunde zu den gruseligsten Tatorten, um zu helfen.

"Detektiv Conan" ist eine erfolgreiche Manga- und Animereihe, die in Japan seit Mitte der 90er Jahre ununterbrochen läuft. Conans Art, anhand von kleinsten Details, die Leser und Zuschauer auch zu Gesicht bekommen den Fall zu rekonstruieren zieht viele Fans seit Jahren in den Bann.

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